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Essbare Wildpflanzen Ausgabe: 200 Arten bestimmen und verwenden: 200 Arten besti…


Die häufigsten essbaren Wildpflanzen übersichtlich präsentiert

Die 200 häufigsten essbaren Wildpflanzen: zu jeder Pflanze die grundlegenden botanischen Angaben sowie die wichtigsten Erkennungsmerkmale in detaillierten Bildern und Farbfotos. Dazu kommen Angaben, welche Pflanzenteile wann geerntet und wie sie in der Küche verwendet werden können. Mit Informationen über die Inhaltsstoffe und ihre gesundheitlichen Wirkungen sowie der Beschreibung giftiger Pflanzen, mit denen eine Verwechslungsgefahr besteht.Die Aktualisierungen und Ergänzungen in der Neuausgabe: Größtenteils neue Fotos, die das Bestimmen noch leichter machen. Bestimmungshilfe nach Blattform und Blütenfarbe, Verzeichnisse nach Inhaltsstoffen, besonderen kulinarischen Verwendungen und medizinischen Indikationen.

  • Essbare Wildpflanzen: 200 Arten bestimmen und verwenden.
  • Zu jeder Pflanze die grundlegenden botanischen Angaben sowie die wichtigsten Erkennungsmerkmale in detaillierten Illustrationen und Farbfotos.
  • Das Original – jetzt in überarbeiteter Neuausgabe.

Essbare Wildpflanzen bestimmen, sammeln und verwenden

Die 200 wichtigsten und bei uns weitverbreiteten Wildpflanzen sind in diesem Pflanzenbestimmungsbuch mit allen notwendigen Informationen zur Bestimmung, zum Sammeln und zur Verwendung in der Küche zusammengestellt.

Um eine einfache Orientierung über die ganze Vegetationsperiode zu ermöglichen, sind sie nach ihrer Blattform sortiert. Eine Tabelle ermöglicht auch das Bestimmen der Wildpflanzen nach Blütenfarbe und -form.
Beschreibungen, Zeichnungen und Fotos helfen, die essbaren Wildpflanzen sicher zu identifizieren. Zu jeder Pflanzenbeschreibung kommen in Kurzform Angaben zur Lebensdauer (bei krautigen Pflanzen), dazu, ob es sich um Sträucher oder Bäume handelt (bei verholzenden Pflanzen), zur Wuchshöhe, zum Hauptblütezeitraum und zur Blütenfarbe.

Hinweise zur Verwendung der Pflanzen in der Küche zeigen, wie sie am besten genutzt werden. Ergänzt werden diese durch Angaben zu ihren Inhaltsstoffen und ihren wichtigsten Heilwirkungen. Die wichtigsten Pflanzeninhaltsstoffe werden in einem separaten Teil beschrieben.
Die Erntezeiten der Pflanzen sind übersichtlich in einer Tabelle dargestellt.

Essbare Wildpflanzen in Küche und Medizin: altes Wissen neu entdeckt

Essbare Wildpflanzen sind in der Natur frei verfügbar, bereichern den Speisezettel und zeichnen sich durch ihren hohen Gehalt an wertvollen Inhaltsstoffen aus. Schon unsere Vorfahren sammelten sie und nutzen sie als Nahrung und Medizin. So lernten sie, welche Pflanzenteile besonders schmackhaft sind, welche Wildpflanzen und Wildkräuter gut zu lagern sind und welche Wirkungen sie auf den Organismus des Menschen haben.
In jüngerer Zeit wurde das Wissen über die heilkräftigen und essbaren Wildpflanzen beinahe verdrängt. Heute werden die Schätze der Natur nach und nach wiederentdeckt; selbst Spitzenrestaurants nutzen heimische und auch exotische Wildpflanzen in ihren Küchen.

Es ist ein Erlebnis, mit dem Korb in die Natur zu gehen und Pflanzen im Wald, auf der Wiese und am Wegesrand zu sammeln. Diese Nahrungsmittel aus der freien Natur gibt es nicht zu kaufen, man sammelt sie selbst, bereitet sie zu und genießt sie. Dabei soll dieses Buch ein hilfreicher Ratgeber sein, denn es ist nicht nur wichtig zu wissen, welche Wildpflanzen und Wildkräuter essbar und welche giftig sind, sondern auch, welcher Pflanzenteil zu welcher Jahreszeit wie genutzt und zubereitet werden kann.

Auf zu ertragreichen Streifzügen durch die Natur!


Produktbeschreibung des Verlags

Essbare Wildpflanzen AT VerlagEssbare Wildpflanzen AT Verlag

Fleischhauer essbare WildpflanzenFleischhauer essbare Wildpflanzen

Das Original – praktisch, verlässlich, einzigartig

von Steffen Guido Fleischhauer, Jürgen Guthmann und Roland Spiegelberger

Die 200 wichtigsten und häufigsten essbaren Wildpflanzen
Grundlegende botanische Angaben sowie wichtigste Erkennungsmerkmale in detaillierten Illustrationen und Farbfotos
Detaillierte Angaben, welche Pflanzenteile wann geerntet und wie sie in der Küche verwendet werden können, mit Beschreibung des Grundgeschmacks der Pflanzen
Informationen über ihre wichtigsten Inhaltsstoffe und ihre gesundheitlichen Wirkungen
Beschreibung der giftigen Pflanzen, mit denen eine Verwechslungsgefahr besteht
Übersichtliche Erntezeittabelle zu sämtlichen Pflanzen

Broschur mit Klappen

21 x 13,5 cm

256 Seiten

978-3-03800-886-6

Essbare Wildpflanzen in Fülle vor unserer HaustüreEssbare Wildpflanzen in Fülle vor unserer Haustüre

ESSBARE WILDPFLANZEN sind in großer Auswahl in der Natur frei verfügbar. Sie bereichern den Speisezettel und zeichnen sich durch ihren hohen Gehalt an wertvollen Inhaltsstoffen aus. Jahrtausendelang sammelten unsere Vorfahren Wildpflanzen. Sie waren Nahrung und Medizin zugleich. In jüngerer Zeit wurde das Wissen über die essbaren und heilkräftigen Wildpflanzen durch die Entwicklung der gewerblichen und industriellen Versorgung verdrängt. Heute aber beginnt man diese Schätze der Natur wieder zu entdecken. Am Wegesrand, im Wald und auf der Wiese ist der Tisch reichlich gedeckt. Vielgestaltig, mit bunten Blüten, in tausenderlei Formen und mit lang vergessenen, intensiven Aromen liegt die Wunderwelt der Pflanzen vor uns.

6 Fragen an STEFFEN FLEISCHHAUER

2007 erstmals erschienen, war „Essbare Wildpflanzen – 200 Arten bestimmen und verwenden“ das erste Bestimmungsbuch zum Thema in einem Format, das man sich mit in die Tasche packen und mit dem man auf Sammel- und Bestimmungstour gehen konnte. Etwas, das es bis dahin nur für Pilze gab. Heute zeugen die gut 200‘000 verkauften Exemplare von einem beachtlichen Erfolg und einem ungebrochenen Interesse an essbaren Wildpflanzen. Was macht für dich den Erfolg deines Buchs aus?

Ich denke es war genau das, was fehlte. Ich selbst wollte auf Wanderungen essbare Wildpflanzen kennenlernen und auch nutzen, doch dazu musste ich immer mehrere Bücher mitnehmen. Die Kombination Bestimmungsbuch mit ausführlicher Beschreibung der Pflanzeninhaltsstoffe, medizinischer Nutzung, Verwechslungsgefahren, Geschmack und Nutzung in der Ernährung erschien mir als fehlender Schlüssel, damit naturinteressierte Menschen den großen Schatz der Wildpflanzen wiederentdecken konnten.

Du hast im Jahr 1999 deine erste Pflanzenwanderung zu essbaren Wildpflanzen angeboten. Zu diesem Zeitpunkt ein Thema, das sicher nicht auf der Straße lag und ziemlich einzigartig war. Das war der Anfang einer echten Erfolgsgeschichte und Ausgangspunkt für mittlerweile sieben Bücher, die in mehrere Sprachen übersetzt wurden. Wie kamst Du ursprünglich auf die essbaren Wildpflanzen?

Ich hatte mich schon als Jugendlicher sehr mit Freiheit, Unabhängigkeit und natürlichen Lebensweisen beschäftigt. Nach meinem Abitur reiste ich viel durch die Welt und arbeitete oft bei Menschen, die Ähnliches im Leben suchten. Es war naheliegend, dann sehr bald auf dieses vergessene Wunder der essbaren Natur direkt vor unserer Nase zu stoßen. Wildpflanzen haben eine enorme Lebenskraft. Sie können alleine, ohne Anbau und gärtnerische Betreuung wachsen. Diese Vitalität drückt sich auch in ihren enorm hohen Nährstoffwerten aus. Seit einigen Jahren widmen sich auch Köche und Kochschulen ernsthaft dem Gegenstand der essbaren Wildpflanzen. Sie werden sogar in Gourmetrestaurants als Exklusivität zu Höchstpreisen offeriert.

Viele Bestimmungsbücher arbeiten mit der Blütenfarbe zur Identifizierung einer Pflanze. Du hast die Blattform als das primäre Erkennungsmerkmal in deinen Bestimmungsbüchern gewählt. Warum?

Eine Gegenfrage: Kennst Du die Blüte vom Kopfsalat? Meist kennt sie keiner. Das liegt daran, dass viele Pflanzen geerntet werden, wenn sie am besten schmecken und bevor sie blühen. Es braucht also auch die Möglichkeit, über ein Pflanzenteil in den Bestimmungsvorgang einzusteigen, der länger an Pflanzen zu finden ist als nur zur Blütezeit.

Wenn man sieht, wie viele Wildpflanzen in unserem unmittelbarem Umfeld essbar sind, kann man sich zum Beispiel im Garten auch das „Unkraut“-Jäten sparen. Lieber ernten als jäten, oder?

Ja, wer Gemüse anbaut, sollte mal nachsehen, welche der aufkommenden Unkräuter durchaus tolle Speisen sind. Und auch das empfehle ich jedem gerne: Lasst Rasenflächen eher zu einer Wiese werden. Der eigene Garten ist der beste Ort, wo wir Wildpflanzen ernten können. Es lohnt sich, die Pflanzen hier kennenzulernen, dann haben wir doppelt Freude: Wir können die Wiese wie gewohnt nutzen und zugleich auch frische Salatkräuter ernten.

Wie kommst Du zu Deinen Wildpflanzen?

Ich sammle unterwegs. Einen Wildkräutersalat als Ernte mitzubringen, abseits der Wege durch unterschiedliche Landschaften zu streifen, das gibt mir jedesmal mehr Anreiz, nach draußen zu gehen, als „nur“ einen Spaziergang zu machen. Es ist auch anders als im Supermarkt. Wildpflanzen sammeln heißt für mich: an frischer Luft mit allen Sinnen gesunde Nahrung finden.

Dein aktueller Pflanzen-Tipp mit Rezept?

Taubnesseln mit Tomaten-, Gurkenwürfeln und Feta. Eine Kombination mit Kulturpflanzen gibt einen guten Einstieg in die Wildpflanzenküche.

Steffen Guido Fleischhauer

Steffen Guido Fleischhauer

Taubnessel-Salat

Taubnessel-Salat

Enzyklopädie der essbaren Wildpflanzen

Enzyklopädie der essbaren Wildpflanzen

Steffen Guido Fleischhauer ist im deutschsprachigen Raum der bekannteste Experte zum Thema „essbare Wildpflanzen“

Ich bin in NRW geboren, aber schon als Kind so oft umgezogen, dass ich räumlich nicht so leicht zuzuordnen bin. Meine Heimat versuche ich in mir zu suchen, und Heimat sind auch die Menschen, die mich mögen, und Heimat ist auch die Natur, die mich auftanken lässt. Ich habe in verschiedenen Ländern gearbeitet, als Lernender, als Schreiner, als Landwirt und später selbst als Lehrer und Schreibender. Ich bin Vater einer wunderbaren Tochter (die mittlerweile ihr eigenes Leben führt), habe Landschaftsplanung studiert und hatte mich danach viele Jahre den essbaren Wildpflanzen gewidmet. Ein möglichst selbstbestimmtes Leben war mir stets wichtig. Entdecken und Experimentieren liebe ich z.B. beim Kochen, aber auch beim Handwerken und Gestalten. In den unscheinbaren Dingen liegen oft die größten Schätze verborgen, wenn wir genau hinschauen und uns inspirieren lassen.

Taubnesselspitzen mit gewürfelten Tomaten und Schafskäse

1 Stück (etwa 5 cm) unbehandelte Salatgurke
20 g Triebspitzen der Taubnessel mit Blüten (ca. obere 7 cm der Pflanze)
1⁄2 reife Tomate

Dressing:

1 EL Walnussöl
1 EL Wasser
1 Prise Salz
wenig Feta aus Schafsmilch

Die Salatgurke mit der Schale waschen und in etwa 1⁄2 Zentimeter große Würfel schneiden. Die Taubnesseltriebspitzen quer zum Stängel in 1⁄2 Zentimeter breite Streifen schneiden, das zarte Ende der Triebspitzen ganz lassen. Die Tomate klein würfeln. Mit der Gurke und den Taubnesseln mischen und auf einem Teller anrichten. Die Zutaten zum Dressing vermischen und über den Salat verteilen. Den Feta zerdrücken und zuletzt über den angerichteten Salat streuen.

(aus: Wildpflanzen-Salate)

Weitere Bücher von

Enzyklopädie der essbaren Wildpflanzen 978-3-03800-752-4
Kleine Enzyklopädie der essbaren Wildpflanzen 978-3-03800-492-8
Essbare Wildpflanzen einfach bestimmen 978-3-03800912-2
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Blatt für Blatt 978-3-03800-964-1
Wildpflanzen-Salate 978-3-03800-914-6

Preis: 17,90 €


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