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Naturmode – die Zukunft für Umwelt und Wohlbefinden

Schnelle Mode – wo bleibt die Qualität?

Naturmode oder „Fast Fashion“? Das Vermarktungskonzept der Modehersteller wie H&M und Primark ist Fast Fashion. Fast wöchentlich wird mittlerweile die Mode geändert, um Kunden und Kundinnen zum Kauf zu bewegen.

Dass hier die Qualität nicht mehr das Wichtigste ist, liegt wohl auf der Hand. Nur selten stammen die Kleidungsstücke wie Hemden, Shirts und Pullover aus kontrolliert biologischem Anbau. Vielmehr wird die Baumwolle in Ländern des globalen Südens zu Billiglöhnen und schlechten Arbeitsbedingungen produziert. Doch nicht alle machen dabei mit. Vielen wird mittlerweile bewusst, dass sie durch jede Konsumentscheidung die Welt von morgen mitgestalten. So wird die Naturmode immer beliebter. Zukunftsorientierte und umweltbewusste Unternehmen wie „Living Crafts“ machen ausschließlich Mode mit Materialien aus kontrolliert biologischem Anbau stammen. So kann man sich sicher sein, dass man zum Beispiel ein Shirt aus Bio-Baumwolle in der Hand hält, dass „nicht nur“ für die Umwelt gut ist, sondern auch für die Haut und das eigene Wohlbefinden. Denn: Baumwolle aus kontrolliert biologischem Anbau wird nicht mit chemisch-synthetischen Pflanzenschutzmitteln behandelt. Ebenso dürfen die Baumwollpflanzen nicht gentechnisch verändert sein. Gut für die Welt und gut für einen selbst! Eine unschlagbare Kombination!

Und da muss man nicht unbedingt immer tief in die Tasche greifen. Hosen, Jacken, Shirts und Dergleichen sind bei vielen Naturmodeanbietern auch nicht teurer als Mode von anderen Labels, die Materialien aus fragwürdigen Quellen verwenden. Zudem ist die Haltbarkeit und Verarbeitungsqualität bei Artikeln aus Naturmode meist höher.

Naturtextilien sind Kleidungsstücke und textile Gebrauchsgegenstände, die nach besonderen Kriterien aus Naturfasern hergestellt werden. Wikipedia

 

Alternativen zur Bio-Baumwolle

Nicht nur Baumwolle aus biologischem Anbau, sondern auch Kleidungsstücke aus anderen Naturmaterialien, wie Hanffasern und Leinen erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Hast Du schon mal ein Leinenhemd oder eine kurze Hose aus Leinen im Sommer getragen? Ein Traum! Der Stoff ist luftdurchlässig und kühlt gleichzeitig in den heißen Sommermonaten. Richtig kombiniert sind Leinenartikel ein richtiger Hingucker mit höchstem Tragekomfort. Natürlich ist auch hier auf eine einwandfreie Herkunft zu achten. Jedoch werden zum Beispiel Kleidungsstücke aus Hanf hauptsächlich in Bio-Qualität angeboten, da die Pflanze im Anbau derart unkompliziert ist, dass man gar keine Chemie braucht.

 

Gehe noch einen Schritt weiter

Wer selbst entscheiden möchte was er oder sie trägt, kann sogar noch einen Schritt weitergehen. Warum nicht auch noch gleich die lokale Wirtschaft unterstützen? Kennst Du eine Schneiderin in Deiner Nähe oder kannst Du selbst ein wenig schneidern? Stoffe aus Bio-Baumwolle, Bio-Leinen oder Bio-Hanf sind gut über den Online-Handel oder bei einem gut sortierten Stoffladen zu erhalten. Eine maßgeschneiderte Hose oder ein Sommerkleid – von der Schneiderin nebenan – mit Leinenstoff aus deutschem Anbau. Mehr geht umwelttechnisch kaum. Auch für Baby oder Kinderkleidung bietet sich diese Möglichkeit an. Erstens: Baby- und Kinderhaut ist teilweise sensibler gegenüber synthetischen Fasern. Und zweitens, weil man zum Beispiel für Babykleidung viel weniger Stoff braucht und daher aus einem hochwertigen Stoff viele Kleidungsstücke herstellen kann.

Also wenn Du jetzt richtig Lust bekommen hast auf Naturmode, dann informiere dich einfach. Das Angebot ist riesengroß! Guck doch für Deinen Start mal bei „Living Crafts“ vorbei und probiere es aus. Ich bin mir sicher, Du wirst sofort merken wie angenehm die Stoffe auf der Haut sind. Mit gutem Gewissen!



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